Ausdrucksmalen

ist absichtsloses Malen | ist Malen ohne Angst vor Bewertung | bringt Farbe ins Leben | entspannt | stärkt Intuition und Selbstvertrauen | öffnet für neue Sichtweise

Es beginnt mit dem Spielen, Ausprobieren und Entdecken, der Freude an leuchtenden Gouachefarben. Unsere Malwerkzeuge sind Hände, Pinsel, Schwämme, Spachtel. Ohne thematische Vorgabe, ohne Bewertungsdruck und Zielvorstellung machen wir uns auf den Weg. Aus dem Spiel entstehen Formen, die zu Motiven oder Figuren und Gestalten werden können. Wir heben hervor, was uns wichtig ist. Wir übermalen, was uns nicht gefällt oder was uns stört.

Alle Sinne, Gefühle, Verstand und Intuition sind beteiligt. Wir dürfen alles draußen lassen, was den kreativen Prozess blockiert: Erwartungen, technische Methoden, die Angst vor Misserfolg, den Perfektionismus, alte Glaubenssätze. Wir malen nur für uns selbst. Unsere Augen werden für neue Sichtweisen geöffnet. Was entsteht, wird von niemandem bewertet oder gedeutet. Das Bild ist sichtbares Ergebnis dieses Prozesses, steht jedoch nicht im Mittelpunkt. Es geht vielmehr um das eigene Erleben. Wo Bewertungsdruck weicht und unser innerer Kritiker in den Hintergrund tritt, entsteht Raum für Kreativität. Das Vertrauen in den ur-eigenen Ausdruck kann wachsen.

Veränderung und Wachstum brauchen ihre Zeit. Die Wirkung von Ausdrucksmalen zeigt sich deshalb durch regelmäßiges Malen über einen längeren Zeitraum hinweg.

 
DIE MALBEGLEITUNG

Im Malraum stehe ich den Malenden begleitend zur Seite. Ich ermutige sie, ihre inneren Impulse wahrzunehmen und ihnen zu folgen. Auf Wunsch unterstütze ich sie darin, eigene Ideen und Antworten zu finden. Beim Ausdrucksmalen geht es nicht um Lernen von Techniken oder formalen Inhalten. Die Malende oder der Malende allein bestimmt, wohin die Malreise geht. Die Wertschätzung für jede Malende und jeden Malenden ist Ausgangspunkt und Grundlage für meine Begleitung.

 

DAS ATELIER: DER MALRAUM

In der Mitte des Ateliers wartet eine ganze Palette leuchtender Gouachefarben auf die Malenden. Alle Malwerkzeuge liegen bereit. Gemalt wird im Stehen auf großen Bogen Papier, die an der Wand befestigt werden. Das gibt viel Bewegungsfreiheit und das Bild wird zum Gegenüber.

Im Malraum stören keine Einflüsse von außen, er ist geschützt vor fremden Blicken und Kommentaren. Jeder und jede Malende findet Sicherheit und Ruhe und kann so dem eigenen Malprozess folgen.

Beim Ausdrucksmalen schaffe ich mir einen Raum,
der frei wird von Leistungsanspruch und Konkurrenz.